Frage: Gibt es eine Studie, die die Effekte der JustoCat belegt?

Antwort: Ja. In einer Studie, im Oktober 2015 veröffentlicht im Journal of Gerontological Nursing, publizieren schwedische Pflegewissenschaftler um Christine Gustafsson: "Die Ergebnisse zeigten weniger aufgeregtes Verhalten und eine bessere Lebensqualität für Menschen mit Demenz." Darüberhinaus gibt es diverse Studien, die grundsätzlich aufzeigen, dass künstliche interaktive Tiere bzw. Robotertiere einen vergleichbaren Einfluss auf Menschen mit Demenz ausüben können, wie reale Tiere auch.

 

Frage: Warum sieht die Katze nicht wie eine richtige Katze aus? Die Katze schaut nicht besonders niedlich aus, damit komme ich mir albern vor!

Antwort: Die Zielgruppe der JustoCat liegt bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz. Hier tragen wir eine besondere Verantwortung, eine offensichtliche Täuschung möglichst zu vermeiden. Die verbale Einführung der JustoCat als nicht echt wird in diesem Stadium der Demenz nicht unbedingt auch so verstanden, deshalb sollte sie explizit den Eindruck eines Kuscheltiers vermitteln. Eine sehr realistisch gestaltetes Katzenimitat könnte demnach dazu führen, dass das Gerät erst allmählich als nicht echt erkannt wird, und es dann zu einem Vertrauensverlust zwischen Pfleger und Gepflegten führen mag.

Versuchen Sie, sich kein eigenes Urteil über die Fähigkeit der JustoCat einzig durch deren Erscheinungsbild und Funktionalität zu machen. Beobachten Sie stattdessen die Interaktion mit Ihren Bewohnern oder Patienten. Beurteilen Sie dann deren Reaktionen und Verhalten. Uns soll die JustoCat nicht zwingend begeistern. Die Resultate sollen es.

 

Frage: Das Motorengeräusch empfinden wir als störend.

Antwort: Der Motor sorgt für die Atmung der Katze und ein weiterer für das Schnurren. Bisher haben wir keine negativen Rückmeldungen aus der Zielgruppe, dass dies einen störenden Eindruck vermittelt.

 

Frage: Ist die JustoCat auch für den Privateinsatz geeignet?

Antwort: Ja, sogar sehr gut. Hierfür empfehlen wir die Mietvariante, so dass man im Falle des Falls die JustoCat wieder zurückgeben kann - mit kurzer Kündigungsfrist von einem Monat. Die Robustheit, leichte Bedienbarkeit und lange Akkulaufzeit gewährleisten eine simple und situationsgerechte Handhabung.

 

Frage: Warum kann die Katze denn nicht mehr Funktionen bieten?

Insbesondere Menschen mit fortgeschrittener Demenz können wir häufig nicht mehr über das Kindchenschema anderer Alternativen (wie z.B. der Roboterrobbe) erreichen. Die Wahrnehmung und Verarbeitung dieser Reize ist dann nicht mehr uneingeschränkt möglich. Stellenweise erleben wir auch Ablehnung wegen der nicht bekannten Rufe und einem Zuviel an Bewegung. Die Katze hat hier Vorteile, da sie über die Erinnerungen an eigene Katzen versucht diesen Personenkreis zu erreichen. Hierfür reichen die Funktionen des Schnurrens, Miauen und der Atmung in Zusammenhang mit dem Fell und dem Gewicht.

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